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Ein Oloid ist ein 1929 von dem Bildhauer Paul Schatz entdeckter geometrischer Körper mit zwei Kanten und nur einer Fläche. Meist werden Oloide aus Holz, Stein oder Metall hergestellt.
Die in Erfurt wirkende südkoreanische Künstlerin und Übersetzerin Liilá Choi formt Oloide aus Maulbeerbaumpapier mit leicht strukturierter Oberfläche. Als bildende Künstlerin fertigt sie die Bilderträger für ihre Porträts und anderen Arbeiten selber an, indem sie über hundert gefärbte Maulbeerbaumpapierbögen mit unterschiedlichen Farben bemalt und aufeinanderklebt. Von dem so Gewachsenen trägt sie anschließend Span für Span und Haut für Haut ab, wodurch ein Bild entsteht – ein geschnitztes Relief, das aus räumlicher Ferne wie ein gemaltes zweidimensionales Bild erscheint. Die während dieses Vorgangs anfallenden bunten Papierspäne verarbeitet sie zu Oloiden und anderen plastischen Werken.

Mit dem Verkauf eines jeden Oloids, unterstützt Liilá Choi mit 100% von dem Erlös folgendes Projekt in Güssefeld:

Wir, Victoria Bonn-Meuser und Marian Conens, wollen in Sachsen-Anhalt, in einem 180 Seelendorf, ein altes Bauernhaus mit Scheune und Stall kaufen. Ein Grundstück, knapp 1ha groß. Wir wollen das stark sanierungsbedürftige, gut 200 Jahre alte Bauernhaus wieder aufbauen. Aus dem Eindruck der Bildungslandschaft in Deutschland, die wir weder als Frucht und Boden eines zukünftigen Erziehungswesens – noch wirklich befähigt sehen, die aktuellen Probleme von jungen Erwachsenen nicht nur zu befördern, sondern zu lösen, suchen wir in unseren Möglichkeiten einen Ausgleich und Gegengewicht zu unserem Berliner Schulalltag. Dieser liegt erstens darinnen, in Güssefeld nur Bedingungen herzustellen- und keine Vorstellungen vor-zustellen. Zweitens, dass Voraussetzungen da sind, in viele Richtungen mit der Arbeit zu beginnen, sei es handwerklich, im Garten oder im Selbststudium. Drittens, dass im Ganzen alles auf freie Initiative gebaut sein soll: Nichts muss, aber viel kann! Und letztens, dass alle Aufgaben echt sind. Keine „Maßnahmen“, kein „um zu“, kein „für später“. Was in Güssefeld also entsteht ist nicht vorhersehbar – es herrscht Offenheit allen Möglichkeiten gegenüber. Was stimmig ist, wird sich aber in der Wirklichkeit entscheiden. Für die Unterstützung durch ihre Stiftung der Oloide danken wir Liilá aufs Herzlichste! Den Erlös verwenden wir für den praktischen Aufbau, für Material und Kredittilgung. Kontaktiert uns gerne: victoriabonnmeuser@protonmail.com

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